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Nikolofeier 2025

Seniorenadvent in Hollabrunn

Zum Bersten voll war der Saal im Sporthotel, als die Gemeindegruppe von NÖs Senioren zum Adventnachmittag eingeladen hatte. Die Tische waren adventlich geschmückt, Dorian Brauneis trug musikalisch wie gewohnt meisterhaft zur Einstimmung bei und die Seniorinnen und Senioren ließen sich nicht von Konservenmusik berieseln, sondern sangen mit Begeisterung selbst Advent- und Weihnachtslieder. Als Ehrengäste konnte Obmann Helmut Wunderl den Abg. zum Nö. Landtag Richard Hogl und Bürgermeister Ing. Alfred Babinsky begrüßen. Mit einem breiten Spektrum an Geschichten und Gedichten verstand es Robert Kellner, sowohl besinnlich als auch heiter den wahren Inhalt von Advent und Weihnacht, von Erwartung und Ankunft, den Zuhörerinnen und Zuhörern nahe zu bringen. Nach der Pause wurde der Besuch des Nikolaus erwartet, der in heiteren Versen das tolle Programm des vergangenen Jahres Revue passieren ließ und dem Vorstandsteam für seine Tätigkeit einen kräftigen Applaus zusprach. Beschenkt mit einem Nikolosackerl voll Lebkuchen und Leckereien machten sich nach einem gemütlichen Plausch dann alle auf den Heimweg.

Was, schon wieder ist ein Jahr

vergangen, seit ich bei euch war,

und ich komme gerne her,

denn bei euch gefällt's mir sehr.

Docheins ich noch zu sagen hab':

Wir schalten jetzt die Handys ab.

Ganzherzlich sollt begrüßt ihr sein,

besonders wer neu im Verein,

denn eines hat mich sehr verwundert:

ihr seid schon mehr jetzt als vierhundert!

MitFreud' hätt ich gegrüßt beim Feste

die heut gekomm'nen Ehrengäste:

VomLandtag war erschienen heute

Richard Hogl – große Freude.

Es reisst ihn halt von Ort zu Ort,

drum ist er auch schon wieder fort.

Undwas gewesen letztes Jahr

das legt Babinsky Fred uns dar.

Auch er ist schon von uns gegangen,

denn andre auch nach ihm verlangen.

UnserGast ist immer wieder

die junggebliebene Frau Schieder.

Hunderteins Jahre zählt sie schon,

genießt schon lange die Pension.

Vom Obmann Wunderl ich vernahm,

dass kürzlich er verlieh'n bekam

das Ehrenzeichen vom Verein -

sogar aus Silber soll es sein!

Ich gratulier' drum herzlich ihm

sowie dem ganzen Vorstandsteam,

die wiederum gestaltet ham

ein ganz ein tolles Top-Programm.

Monatstreffenüber's Jahr

für die Seniorenschar

brachten Filme, Infos, Spiele,

Vortragsthemen gab es viele,

Keksverkostung, Faschingstanz,

Kirchenwald, Martinigans,

und den Sommer leitet ein

beim Heurigen ein Gläschen Wein.

Dasganze Jahr gestrampelt hat

die Fitness-Runde mit dem Rad,

wobei ganz nebenbei sie fand

die Heurigen im ganzen Land.

Und die Radler gern sich laben

an Ilse Wieharts Mehlspeisgaben.

Konzertund Musical, sehr nett,

in Wien das Simpl-Kabarett,

viel Tagesfahrten mit dem Bus,

gar oft man zweimal fahren muss.

Hundertwasserhaus in Wien,

in Brünn war auch der Bus mal hin,

Sopron und Eszterhazyschloss,

Frau'nkirchner Messwein man genoss,

Hauswirths Fabrik für Schokosachen,

im Waldviertel sie Käse machen.

Diegroßen Fahrten wunderbar

die führten euch in diesem Jahr

zuerst nach Süden, um zu seh'n

die Städte in Italien. 

In Thüringen im Herbste dann 

waren die Lutherstädte dran.

Soein Programm, das muss ich sagen,

kann jetzt Applaus ganz gut vertragen.

UndDankschön sagen möcht' ich weiter

für seine Texte, ernst und heiter,

an Robert Kellner, der uns mit Bedacht

die Stimmung des Advents hat nahgebracht.

Dochso ein Fest, das wär' nur halb so schön

müsst' es ganz ohne die Musik gescheh'n.

Ihr singt sehr brav die Weihnachtslieder,

den Nik'laus freut das immer wieder.

Es stimmt für uns die Lieder an

kunstvoll der Brauneis Dorian.

Drum sind wir hier zum Dank verbunden

dem Musikus für diese schönen Stunden.

Undweil ja alle – meistens - brav gewesen,

wie ich in meinem Buch kann lesen,

hab' ich für euch Geschenke mitgebracht.

Ich hoff' dass es euch Freude macht,

wenn jetzt die Vorstandshelfer eilen,

an euch die Sackerl zu verteilen.

DerVorstand hat mit viel Bedacht

für's neue Jahr schon ausgemacht

ein Programm abwechslungsreich

vom Jänner bis zum Juli gleich.

Kommt zahlreich, bleibet nicht zu Haus,

denn teilzunehmen zahlt sich aus.

Es gibt, glaub' ich, im ganzen Land,

kein Programm so int'ressant

wie beim Seniorenbund,

abwechslungsreich, gemütlich und

mit netten Menschen. Das macht Sinn.

Zum Vorsatz nehmt: „Da muss ich hin!“

Für'sNeujahr zwanzigsechsundzwanzig

wünsch allen euch von Herzen ganz ich

Gesundheit, Glück, Zufriedenheit,

und dass dabei ihr wieder seid,

wenn pünktlich ich im nächsten Jahr,

besuch' eure Seniorenschar.

Ichmuss jetzt weiter, hab' zu tun,

kann dieser Tage gar nicht ruh'n,

bin stark im Stress, es ist ein Graus.

Bis nächstes Jahr!

                           Der Nikolaus.